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Warum ist die betriebliche Altersversorgung (bAV) ein wichtiger Benefit für Arbeitnehmer?

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Sara Jaspers

Sara Jaspers

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Jeder Bundesbürger hat in seinem Leben mindestens einmal gehört bzw. gelesen, dass wir in Deutschland einem massiven demografischen Wandel unterliegen. Wir werden immer älter und die Geburtenrate geht stetig zurück. Die Folge: weniger Menschen zahlen in die Rentenkasse ein, während gleichzeitig mehr Menschen auf die Auszahlung ihrer Renten warten. Eigentlich ist uns allen klar, dass die Gesetzliche Rente nicht mehr als alleinige Altersvorsorge ausreicht. Außerdem ist unser Lebensstandard ständig gestiegen. Die folgende Abbildung zeigt das Dilemma auf. Dabei beziehen sich die Prozentzahlen auf das letzte Nettogehalt.

Abbildung 1: Versorgungslücke
Abbildung 1: Versorgungslücke

In diesem Zusammenhang spricht man von einer Versorgungslücke. Diese gibt Auskunft darüber, in welchem Umfang wir uns zusätzlich absichern müssen, um im Alter den vorherigen Lebensstandard halten zu können. Dementsprechend wird der betrieblichen Altersversorgung bei der Mitarbeiterbindung immer mehr Relevanz zugeschrieben. Laut einer Umfrage der Plattform “kununu”, welche sich mit der Arbeitnehmerzufriedenheit auseinandersetzt, sehen Arbeitnehmer die Betriebsrente als einen der wichtigsten Benefits1 an.

Warum wird die bAV von Arbeitnehmern oftmals nicht wahrgenommen?

Vielen Menschen ist zwar bewusst, dass sie sich aktiv darüber informieren müssen, wie sie neben der Gesetzlichen Rente fürs Alter vorsorgen können. Jedoch gibt es unendlich viele Möglichkeiten zur Altersvorsorge, wodurch sie sich schnell überfordert fühlen. Zusätzlich stellt gerade die bAV ein komplexes und trockenes Thema dar, welches oftmals nicht verstanden wird. Gleichzeitig wünschen Arbeitnehmer höhere Flexibilität ihrer Altersvorsorge. Infolgedessen wird die Betriebsrente trotz der hohen Förderungen und Vorteile für die Mitarbeiter nicht wahrgenommen.

Vorteile der Betriebsrente.

An dieser Stelle müssen zunächst zwei Ausgestaltungen der Betriebsrente unterschieden werden. Einmal die arbeitgeberfinanzierte Form, bei der der Arbeitgeber den kompletten Beitrag für seine Mitarbeiter zahlt. Klarer no-brainer also! Diese Form der Betriebsrente sollte man in jedem Fall mitnehmen.

Die zweite Form ist die sogenannte Gehaltsumwandlung. Primär profitieren Arbeitnehmer hierbei durch gesparte Steuern und Sozialabgaben. Denn sobald sie sich entscheiden, einen Beitrag von deren Bruttogehalt in die Gehaltsumwandlung einfließen zu lassen, errechnen sich die zu zahlenden Beiträge durch das nun geringere Bruttogehalt. Hinzu kommt, dass der Arbeitgeber einen Zuschuss gewährt, welcher die Rendite der Gehaltsumwandlung weiter erhöht.

Zusätzlich schließt der Arbeitgeber häufig die nötigen Verträge als Gruppentarife ab und kann so Sonderkonditionen nutzen, von denen seine Mitarbeiter profitieren. Somit kümmert er sich um Verträge und Zahlungen und seine Mitarbeiter sorgen bequem für ihre Rente vor. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch den Abschluss der Verträge im Kollektiv oftmals Arbeitnehmer an eine Absicherung der Berufsunfähigkeit gelangen, ohne dass eine Gesundheitsprüfung stattfinden muss. Zusammengefasst sparen wir also mit wenig Aufwand, da alles über unseren Arbeitgeber geregelt wird, einen ansehnlichen Beitrag, um unsere Versorgungslücke zu schließen. Klingt doch eigentlich ziemlich gut, oder?

Wie macht be+ Ihre bAV-Angebote erlebbar?

Die arbeitgeberfinanzierte Form der Betriebsrente ist eine tolle Sache, nur wird deren Wirkung oftmals nicht klar. Hier springt be+ ein, indem den Mitarbeitern die tatsächliche Rente transparent hochgerechnet und abgebildet wird.

Damit hingegen die Gehaltsumwandlung von Arbeitnehmern auch genutzt wird, müssen diese zuerst verstehen, wie diese Art der Altersvorsorge funktioniert. Wie wir aber schon erklärt haben, werden die wenigsten Mitarbeiter sofort freudig recherchieren und sich in dieses leider etwas trockene Thema einlesen. Aber no worries! We got you 😉 Auf unserer Plattform erklären wir den be+-Nutzern verständlich, wie das Konzept dieser Form der Betriebsrente aufgebaut ist und wie sie davon profitieren können. Dies wird beispielhaft in der Abbildung 2 mit einem Bruttogehalt von 3.000€ dargestellt.

Der einzuzahlende bAV-Beitrag wird vom Bruttogehalt abgezogen, wodurch Sozialabgaben und Steuern gespart werden. Zusätzlich zu diesen Ersparnissen von 84€ gewährt der Arbeitgeber einen Zuschuss von 26€ (84€ + 26€ = 110€). Sollen also 200€ in die Betriebsrente eingezahlt werden, dann trägt der Arbeitnehmer nur 90€ davon zum Beitrag bei.

Abbildung 2: Gehaltsumwandlung
Abbildung 2: Gehaltsumwandlung

Der Nutzer kann die Abbildung durch die Eingabe seiner persönlichen Daten auf sich zu schneiden lassen und kann dadurch mehrere Szenarien berechnen, in denen andere bAV-Beiträge angelegt werden. Dadurch möchten wir den be+-Nutzern die gewünschte Flexibilität generieren.

be+ bringt Ihren Mitarbeitern daher das Konzept der Gehaltsumwandlung verständlich und spielerisch näher, wodurch sie nicht nur jetzt, sondern auch für das Alter das Beste herausholen können. Dem Arbeitnehmer wird seine individuelle Versorgungslücke auf der Plattform abgebildet, welche er beispielsweise bequem durch eine bAV schließen kann (Siehe Abbildung 3).

Durch die Plattform erleben Ihre Mitarbeiter die moderne Seite Ihres Unternehmens und die eigene Altersvorsorge macht erstmalig Spaß.

Abbildung 3: Deine Vorsorgesituation
Abbildung 3: Deine Vorsorgesituation

Du willst wissen, wie die bAV auch ein Benefits für deine Mitarbeiter werden kann?

Kein Problem - jetzt Demo-Termin vereinbaren und be+ erleben.

Du kannst uns auch eine E-Mail an app@beplus.de schreiben.